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Gräfenthaler Anglerverein e.V.
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Kleinfische in unseren Gewässern

 

 

Die Groppe *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Merkmale:

Keulenförmiger, nach hinten stark verjüngter, schuppenloser Körper mit breitem Kopf. Großes, endständiges Maul. Sehr große Brustflossen, kurze, brustständige Bauchflossen und geteilte Rückenflosse. Kiemen-Deckel mit kräftigem, nach hinten gekrümmten Dorn.

Länge 10 bis 15 cm, max. bis zu 18 cm.

Lebensweise:

Groppen sind ausgesprochene Bodenfische, die einen sandigen oder kiesigen Untergrund benötigen. Tagsüber versteckt unter Steinen oder im Wurzelwerk, suchen sie in der Dämmerung und nachts kleine Bodentiere wie Kleinkrebse, Insektenlarven und Würmer, aber auch Fischlaich und kleine Fischchen.

Typisch ist die Fortbewegungsweise der Groppen: Robbenartig „krabbeln" sie mit Hilfe ihrer großen Brustflossen meist nur kurze Strecken über den Untergrund.

Zur Laichzeit von Februar bis Mai baut das Männchen eine kleine Grube , in die das Weibchen 100 bis 200 Eier, als klumpenförmigen, rötlich gelben Laich ablegt. Das Gelege wird bis zum Schlüpfen der Jungen vom Männchen bewacht und mit Frischwasser versorgt.

Wissenswertes:

Früher wurde die Groppe als Laichräuber verfolgt. Neuere Untersuchungen ergaben aber, dass die Groppe auch ein guter Futterfisch für größere Forellen ist. Sie reagiert äußerst empfindlich gegenüber Wasserverschmutzungen. Ihr Vorkommen ist daher ein zuverlässiger Zeiger (Bioindikator) für den guten ökologischen Zustand eines Gewässers.

Schutzstatus:

In der „Rote Liste der Fische und Rundmäuler Thüringens" ist die Groppe als „stark gefährdet" eingestuft.



* mehr unter wikipedia

   

Die Plötze (Rotauge) *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Merkmale:

Die Plötze gehört zu den Karpfenfischen.

Eine Verwechslung mit der Rotfeder oder anderen Weißfischen verhindert unter anderem hauptsächlich die rote Iris.

In langsam fließenden und stehenden Gewässern ist die Plötze einer der häufigsten Fische.

Als ausgesprochener Allesfresser ernähren sie sich je nach Größe von Plankton, Würmern, Muscheln, Schnecken, Kleinkrebsen, Insektenlarven, kleinen Fischen uns pflanzlicher Kost.

Die Rotaugen gelten als besonders widerstandsfähig gegenüber Wasserverunreinigungen und können meist noch in Gewässern leben, in denen andere Arten längst abgewandert sind.

Länge: bis max. 45 cm

Lebensweise:

Von April bis Mai findet in Schwärmen das meist geräuschvolle Ablaichen an flachen Ufern statt.

Wissenswertes:

In unseren Teichen haben diese Fische vor allen Dingen Bedeutung als Futter- und Köderfische für die Raubfische Hecht und Zander.

Schutzstatus:

kein Schutzstatus durch die IUCN und der „Rote Liste der Fische und Rundmäuler Thüringens"



* mehr unter wikipedia

* Quelle: wikipedia