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Gräfenthaler Anglerverein e.V.
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Weitere Bewohner unserer Gewässer

 

 

Der Signalkrebs *

Der Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus) ist ein unserem Edelkrebs sehr ähnlicher aus Nordamerika stammender Flusskrebs, der in ganz Europa als „neues Lebewesen" (Neozoon) vorkommt. Gemeint sind damit „neue Tierarten", die etwa in den letzten 500 Jahren mit Hilfe des Menschen nach Deutschland gekommen sind und sich hier in freier Wildbahn weiter verbreitet haben, die sogenannten „Neozoen" (Plural von Neozoon).

Mit 12 cm (Weibchen) bzw. 16 cm (Männchen) ist der Signalkrebs etwas kleiner als der Edelkrebs. Die Männchen sind mit bis zu 200 g nicht nur größer, sondern auch deutlich schwerer als die etwa 80 g wiegenden Weibchen. Außerdem besitzen sie größere Scheren. Die Tiere werden etwa 7 bis 10 Jahre alt.

Der Panzer des Signalkrebses ist glatt und hat im Gegensatz zum Edelkrebs keine Dornen. Die Grundfarbe ist braun mit einer Tendenz zu oliv. Die Scherenoberseite ist am Gelenk mit einem weißen bis bläulichen Fleck gezeichnet, der dem Signalkrebs auch den Namen gab. Die Unterseite der Scheren ist rot und dient beim Heben der Scheren als Warnfarbe.

 

Bedeutung für unseren Verein

 

Während die einheimischen Krebse wie der Edelkrebs oder der Flusskrebs in unseren Gewässern gern gesehen werden, handelt es sich bei den Signalkrebsen unserer Gewässer um Ausreißer aus privaten Hälterteichen. Seit dem sind sie im Gebersdorfer Teich, im Gebersbach und auch in der Zopte zu finden. Durch seine Immunität gegen die Krebspest und als Überträger der Seuche hat der Fremdling vielerorts die heimischen Krebse aus unseren Gewässern verdrängt. Jedoch sind beide Arten Indikatoren für eine sehr gute Wasserqualität.



* mehr unter wikipedia

* Quelle: wikipedia